Für Inhaber von Metall- und Maschinenbaubetrieben

Das Herzstück der deutschen Industrie verdient eine saubere Übergabe.

Betriebe wie Ihrer haben den deutschen Mittelstand groß gemacht, und sie werden gesucht. Die Frage ist nicht, ob sich ein Nachfolger findet. Die Frage ist, ob die Übergabe zu Ihren Bedingungen stattfindet. Dafür braucht es Vorlauf, keinen Verkaufsdruck.

  • Zerspanung
  • Schweißtechnik
  • Instandhaltung
  • Metallbau
  • Werkzeugbau
  • Maschinenbau
  • Oberflächentechnik

Der Blick des Übernehmers

So schaut ein Übernehmer auf Ihren Betrieb

Wer heute einen Metallbetrieb übernimmt, stellt drei Fragen. Alle drei lassen sich mit Vorlauf beantworten. Ohne Vorlauf werden sie zu Abschlägen.

  1. Frage 1

    Was kommt wieder?

    Rahmenverträge, Wiederholteile, Wartungsverträge, Stammkunden mit regelmäßigen Abrufen. Füllt sich Ihr Auftragsbuch jedes Jahr zur Hälfte von selbst, kauft der Übernehmer ein Unternehmen. Muss jedes Teil neu akquiriert werden, kauft er Hoffnung.

  2. Frage 2

    Läuft er ohne Sie?

    Wer richtet ein, wer kalkuliert, wer kennt die Kunden? Wenn die Antwort dreimal „der Chef“ lautet, kauft der Übernehmer kein Unternehmen, sondern Ihre Anwesenheit. Das drückt den Preis und verlängert Ihre Übergabezeit. Beides lässt sich in zwei, drei Jahren ändern.

  3. Frage 3

    Was ist übertragbar?

    Zertifikate, Zulassungen, Genehmigungen, Kundenverträge. Manches hängt am Unternehmen, manches an einer Person. Der Unterschied entscheidet über die Form der Übergabe und darüber, was am Ende beim Käufer ankommt. Das prüft man vorher, nicht am Notartisch.

Was Abschläge kostet

  • Ein Kunde über einem Drittel vom Umsatz. Übernehmer rechnen das als Risiko, nicht als Referenz.
  • Ein Maschinenpark, der seit Jahren auf Verschleiß fährt. Der Käufer zieht die Investitionen vom Preis ab.
  • Zahlen, die erst der Steuerberater erklären muss. Unklarheit wird immer gegen den Verkäufer gepreist.
  • Zeitdruck. Wer verkaufen muss, verhandelt nicht mehr.

Ihr Gewerk

Worauf es in Ihrem Gewerk ankommt

Jedes Gewerk wird anders gelesen. Ein Zerspaner wird anders bewertet als ein Schweißfachbetrieb, ein Werkzeugbauer anders als ein Instandhalter.

Zerspanung und CNC-Fertigung

  • Maschinenpark und Auslastung sind der erste Blick jedes Käufers
  • Wiederholteile und Rahmenverträge zählen mehr als spektakuläre Einzelstücke
  • Medizintechnik, Halbleiter oder Verteidigung im Kundenmix werden aktiv gesucht; reine Automotive-Abhängigkeit kostet

Schweißtechnik und Schweißkonstruktionen

  • EN 1090, ISO 3834 und Verfahrensprüfungen: vollständig und übertragbar?
  • Läuft die Schweißaufsicht auf Ihre Person, gehört das früh geklärt
  • Ein dokumentierter Stamm geprüfter Schweißer ist ein eigenes Kaufargument

Instandhaltung, Reparatur und Industrieservice

  • Wartungsverträge und ihre Laufzeiten sind der Kern des Kaufpreises
  • Käufer zahlen für die Mannschaft, oft mehr als für zusätzliche Aufträge
  • Kundenbeziehungen gehören dokumentiert, nicht nur in Ihren Kopf

Metallbau, Stahlbau, Schlosserei

  • Auftragsbestand und Marge je Projekt zählen, nicht das letzte gute Jahr
  • Gepflegte Angebots- und Nachkalkulation ist bares Geld
  • Der Meistertitel im Team entscheidet mit, wer übernehmen kann

Werkzeug-, Formen- und Modellbau

  • Bestandsformen mit Wartungs- und Änderungsgeschäft sind wiederkehrender Umsatz
  • Konstruktionsdaten gehören geordnet und im Haus
  • Eine verteidigte Nische gegen den Importdruck ist Ihr stärkstes Argument

Maschinen- und Sondermaschinenbau

  • Die installierte Basis ist das halbe Unternehmen: Ersatzteile, Service, Retrofits
  • Dokumentierte Maschinen im Feld zählen mehr als der nächste Großauftrag
  • Saubere Dokumentation beweist: Das Wissen gehört dem Betrieb, nicht nur Ihnen

Oberflächentechnik und Härterei

  • Umwelt- und Anlagengenehmigungen sind der Kern des Unternehmenswerts
  • Die Form der Übergabe entscheidet, ob Genehmigungen erhalten bleiben
  • Anlagenzustand und Abnehmerstruktur stehen oben auf jeder Prüfliste

Ihr Gewerk ist nicht dabei?

Die Fragen sind überall dieselben, die Antworten nicht. Im Erstgespräch bekommen Sie die Einordnung für Ihren Betrieb.

Zum Erstgespräch

Die andere Seite

Wer heute solche Betriebe übernimmt

Nach kleinen Metallbetrieben wird ruhig, aber ernsthaft gesucht. Vier Gruppen begegnen uns immer wieder:

  • Erfahrene Ingenieure und Führungskräfte

    Menschen, die keinen Konzern mehr wollen, sondern ein solides Handwerk, das sie selbst weiterführen.

  • Kunden und Lieferanten

    Wer Ihre Teile seit Jahren kauft oder Ihnen Material liefert, hat manchmal das größte Interesse an Ihrer Fortführung.

  • Familienholdings und kleine Beteiligungsgesellschaften

    Häuser, die Betriebe kaufen, um sie zu behalten, nicht um sie nach fünf Jahren weiterzuverkaufen.

  • Der Betrieb zwei Orte weiter

    Wettbewerber und Nachbarbetriebe, die Kapazität, Maschinen und vor allem Leute suchen. Wichtig: Er erfährt von Ihren Plänen erst, wenn Sie es entscheiden, und zunächst ohne Ihren Namen.

Vielleicht hat schon einmal jemand bei Ihnen angeklopft. Solches Interesse ist ein gutes Zeichen. Es heißt aber nicht, dass Sie mit dem Ersten sprechen müssen, der fragt. Wer seine Möglichkeiten kennt, vergleicht.

Ihre Entscheidung

Vier Wege, eine Entscheidung: Ihre

Am Anfang steht keine Entscheidung, sondern eine einfache Frage: Welche Wege gibt es? Was bringt jeder Weg, wie viel Zeit braucht er, und was lässt sich heute tun, damit der Wunschweg offen bleibt.

Familie

Der klassische Weg, und der mit den meisten unausgesprochenen Fragen. Er braucht am meisten Vorlauf, weil neben der Firma auch Gerechtigkeit unter Geschwistern und Absicherung im Alter geregelt sein wollen.

Ein Mitarbeiter

Oft der beste Kenner des Betriebs, selten der beste Finanzierer. Machbar, wenn Kaufpreis und Finanzierung früh und realistisch aufgesetzt werden.

Ein externer Nachfolger

Der Weg mit dem größten Feld an Möglichkeiten, vom Wettbewerber bis zum übernehmenden Ingenieur. Er verlangt einen Betrieb, der sich von außen lesen lässt: Zahlen, Verträge, Verantwortlichkeiten.

Ein geordnetes Auslaufen

Auch das ist ein legitimer Weg, wenn er gewählt und nicht erlitten wird. Geordnet heißt: Mitarbeiter, Kunden und Verpflichtungen kommen sauber ans Ziel, und Sie behalten das Heft in der Hand.

Wer diese Wege kennt, entscheidet gelassener.

Der Faktor Zeit

Warum Vorlauf den Unterschied macht

dauert im Schnitt die Suche nach einem externen Nachfolger im Metall- und Maschinenbau
Ø 12 Monatedauert im Schnitt die Suche nach einem externen Nachfolger im Metall- und Maschinenbau
Übergabezeit danach, in der Sie den Nachfolger einarbeiten
6–18 MonateÜbergabezeit danach, in der Sie den Nachfolger einarbeiten
vor dem gewünschten Abgabetag beginnt eine gute Übergabe
2–5 Jahrevor dem gewünschten Abgabetag beginnt eine gute Übergabe

Käufer sehen im Metall- und Maschinenbau genau hin, deshalb dauert es hier länger als in anderen Branchen. Und die Punkte, die den Preis bestimmen, brauchen selbst Vorlauf: Ein Betrieb lernt nicht in sechs Wochen, ohne seinen Inhaber zu laufen. Das ist keine Drohung, sondern eine Entlastung: Wer früh anfängt, muss nichts überstürzen. Und wer später dran ist, hat weniger Wege, aber nie keinen. Gerade dann hilft ein klarer Blick darauf, was noch geht.

Häufige Fragen

Wer Sie begleitet

Nico Bresson

Gründer von Noren

Nico Bresson

Metall ist für Noren kein beliebiger Sektor. Diese Betriebe tragen die deutsche Industrie, und ihre Nachfolge entscheidet mit über ihre Zukunft. Deshalb fange ich hier an.

Ich habe selbst zwei Unternehmen aufgebaut und verkauft und kenne die Käuferseite aus der M&A-Welt. Für die Fachfragen der Branche greife ich auf ein Netzwerk aus Industrie-Experten zurück, von der Fertigung bis zur Schweißtechnik. Dazu ein Stück Familiengeschichte: Mein Großvater war Werksleiter bei ESAB, mein Schwiegervater ist kaufmännischer Geschäftsführer eines weltweit tätigen Schweißtechnik-Herstellers.

Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihren Betrieb, so wie ein Übernehmer ihn heute sieht. Dafür will ich nichts.

Vertraulich, am Telefon oder per Video

Solche Fragen bespricht man ungern im eigenen Umfeld. Nicht mit der Bank, nicht mit Kollegen, in der Familie erst recht nicht. Deshalb beginnt bei Noren alles mit einem vertraulichen Gespräch: eine halbe Stunde, in der wir Ihren Betrieb gemeinsam mit den Augen eines möglichen Übernehmers durchgehen. Ob Sie schon Pläne haben oder noch gar keine, spielt keine Rolle. Alles, was wir besprechen, bleibt unter uns.

Unverbindliches Erstgespräch

Kein Formular, keine Unterlagen nötig. Ein Gespräch, mehr nicht.